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日志


10月7日

Neues vom Jakobsweg – gefunden am 07. Oktober 2009

 

„Ich bekomme so viel zurück“
Südkurier - Konstanz,Baden-Württemberg,Germany
... Pilgern auf dem Jakobsweg, Tanzen für Menschen mit und ohne Behinderungen. ... Sie wurde in Konstanz, Bonn, Halle-Dessau, Erfurt, Magdeburg und ...

 

wanderurlaub.de » Wanderurlaub in Xanten am Niederrhein
von deguto.gw
Wandern am Niederrhein - rund um Xanten. Die Römer-, Dom- und Nibelungenstadt Xanten liegt am berühmten Jakobsweg, der in Santiago de Compostela en.

Eindrücke und Bilder vom Jakobsweg
Nordwest-Zeitung
Der erste Vortrag unter dem Titel „Unterwegs auf dem Jakobsweg: Auf der Via de la Plata von Sevilla nach Santiago de Compostela” findet am Montag, 12. ...

 

Körper lahm – doch der Kopf fliegt
Südkurier
Das Thema des Abends: Der Jakobsweg – 2 450 Kilometer allein und im Rollstuhl. Der Referent: Felix Bernhard, 35 Jahre jung und mit Handycap. ...

 

In Kontakt mit der Natur und mit sich selbst
Fränkische Nachrichten
Der neue Jakobsweg Rothenburg-Speyer, der auch durch Adelsheim führt, fand bereits zur Eröffnung großen Anklang. Selbst aus Frankreich und Polen kamen ...

 

Fahrradpilger auf dem Jakobsweg
Augsburger Allgemeine
Unterallgäu (mar) - Auf der westlichen Route des Jakobusweges von Kirchheim nach Legau pilgerten Männer und Frauen auf dem Fahrrad durchs Unterallgäu. ...

 

Auf der Spur der Muschel pilgern
Märkische Oderzeitung
Einer der bekanntesten Strecken ist der Jakobsweg. Um auf ihm zu wandeln, müssen Interessierte aber nicht bis nach Spanien fahren. ...

 

Spannung steigt.. - Auf nach Santiago :)
von xxSensi02xx
So , fest steht : Mein Leben hat sich nach dem Jakobsweg schon arg verändert und wird sich auch.

 

wanderurlaub.de » Wanderurlaub - wandern auf dem Jakobsweg
von deguto.gw
Als Jakobsweg (span. Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet. Ein Wanderw.

 

Fahrradpilger auf dem Jakobsweg Lokalnachrichten Mindelheimer Zeitung
Unterallgäu (mar) - Auf der westlichen Route des Jakobusweges von Kirchheim nach Legau pilgerten Männer und Frauen auf dem Fahrrad durchs Unterallgäu.

Wir sind Kirche - Erklärung zur abschließenden Mitteilung der Glaubenskongregation

 

Voraussichtlich letzte Email zur "Petition Vaticanum 2":

 

Deutsch / English / Español  / Français / Italiano / Português

Deutsch 
"Den Glaubensmut der Konzilspäpste und der Konzilsväter nicht verraten!"
Erklärung zur abschließenden Mitteilung der Glaubenskongregation
auf die Petition Vaticanum II vom 14. August 2009
Erklärung zum 11. Oktober 2009, dem 47. Jahrestag der Konzilseröffnung
www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_Vaticanum2_Final_de.pdf

English
"Do not Betray the Courage in Faith of the Council Popes and the Council Fathers!"
Declaration in response to the final communication from the Congregation for the Doctrine of the Faith to the PETITION VATICANUM II from 14 August 2009
Declaration for 11 October 2009, the 47th anniversary of the opening of the Council
www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_Vaticanum2_Final_en.pdf

Español 
"No traicionar la Fuerza de Fe  de los Papas del Concilio y de los Padres del Concilio!"
Declaración acerca de  la declaración final de la Congregación de la Fe
referente a la  PETICIÓN DEL CONCILIO VATICANO II del 14 de agosto 2009
Declaración para el 11 de octubre  2009, 47 aniversario de la Inauguración del Concilio
www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_Vaticanum2_Final_es.pdf

Français
"Ne pas Trahir le Courage de la Foi des Papes et des Pères du Concile"
Déclaration sur la communication finale de la Congrégation de la Foi
Sur la PETITION VATICANUM II du 14 août 2009
Déclaration pour le 11 octobre 2009, jour du 47ème anniversaire de l’ouverture du Concile
www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_Vaticanum2_Final_fr.pdf

Italiano
"Non si Tradisca il Coraggio della Fede dei Papi del Concilio e dei Padri Conciliari"
Dichiarazione sulla comunicazione della congregazione per la dottrina della fede
a proposito della petition vaticanum ii del 14 agosto 2009
Dichiarazione 11 Ottobre 2009, 47mo anniversario dell’apertura del Concilio
www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_Vaticanum2_Final_it.pdf

Português
"Não Trair a Corajosa fé dos Papas e Dos Pais do Concílio"
Declaração sobre a comunicação final da congregação para a doutrina da fé
a respeito da petição vaticanum ii, de 14 de agosto de 2009 
Declaração dia 11 de Outubro de 2009, 47° aniverário da abertura do Concílio
www.petition-vaticanum2.org/mediapool/77/772478/data/Petition_Vaticanum2_Final_pt.pdf

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10月3日

Pilgern an der Mosel

 

RZ-Online Artikelarchiv vom 30.09.2009


Pilgern an der Mosel
Vortrag im Stadthaus - Meditation inklusive

TRABEN-TRARBACH. "Jakobswege in Deutschland - Traben-Trarbach und der wa(h)re Jakob" heißt der Vortrag, der am Dienstag, 20. Oktober, 19 Uhr, im Stadthaus "Alter Bahnhof" in Traben-Trarbach zu hören ist. Karl-Josef Schäfer, Autor der Pilgerwanderführer-Reihe auf deutschen Jakobswegen, lädt die Besucher für 90 Minuten ein, ihn ein Stück auf dem Mosel-Camino von Stolzenfels bis Trier zu begleiten.


Hin und wieder hält er während der Veranstaltung gemeinsam mit seinen Zuhörern auch für eine Meditation inne. Eintrittskarten kosten 5 Euro. Es gibt sie bei der Tourist-Information, Tel. 06541/839 80.

9月19日

Tagebuch einer Pilgerwanderung auf dem Mosel-Camino

 

Im August 2008 entdeckten meine Frau und ich an der Brücke zwischen Karden und Treis erstmalig
eine Jakobsmuschel als Wanderzeichen an der Mosel. Beim Verkehrsverein in Treis erfuhren wir
daraufhin, dass in den Monaten zuvor auf Privatinitiative ein Mosel-Camino abgesteckt worden war.


Als wir für diesen Sommer erneut einen Urlaub an der Mittelmosel planten, holte ich diese
Informationen wieder hervor. – Schnell fand ich heraus, dass es bereits in der 2. Auflage einen
Wanderführer für diesen Pilgerweg gab.


Mit diesem Büchlein von Karl-Josef Schäfer und Wolfgang Welter bereitete ich unsere Reise vor. Im
letzten Monat sind wir dann die Etappen drei und vier (Karden – Bullay – Traben-Trarbach)
abgewandert.


Dabei haben wir einige Informationen und Erfahrungen gesammelt, die nicht im Schäfer/Welter
enthalten sind:


Etappe 3:


1. Karden – Treis:: Für besonders Interessierte ist eine kunsthistorische Führung durch die
Stiftskirche St. Castor möglich. – Das Pfarrbüro befindet sich auf der anderen Moselseite (in Treis)
hinter der Kirche St. Johannes der Täufer.


2. Kloster Maria Engelport: Freundliche Aufnahme (Bewirtung) und Stempelung unserer
Pilgerpässe durch Bruder Otto (Klosterpforte=Klosterladen). Interesse verschiedener Angehöriger
des Oplatenordens (O.M.I.) und Besucher an unserer bisherigen Pilgererfahrung. – Das Patronatsund
Pfarrfest („Missionsfest“) am Wochenende 16./17.8. konnten wir leider nicht besuchen. -
2010 wird das Fest genau am Tag Maria Himmelfahrt (15.8.) stattfinden.
Der direkte Waldweg nach Beilstein (U8) war gesperrt. (Sturmschäden?) Für den steilen Umweg
über den „Bärenkopf“ werden wir durch entsprechende Aussicht belohnt.


3. (Ehemalige Kloster-)Kirche Beilstein: Den Pfarrstempel erhielten wir im Klostercafe (direkt
neben der Kirche, Telefon: 02673/16 74). Von hier Aussicht Mosel abwärts auf Schleusen-
Erweiterungsbau in Buttig-Fankel. – Den besten Kaffee in B. soll es im „Cafe Klapperburg“
geben, Bachstraße 33, Telefon 02673-14 17; berühmt auch für die Kaffeemühlen-Sammlung. -
Verraten hat uns das der Knecht vom Kloster Engelport.


4. Hinter Beilstein: Einen Stempel kann man auch an der Burgruine Metternich am Eingangskiosk
bekommen. – Dort Faltblatt zu Burg und Geschichte erhältlich. – Der jetzige Burgbesitzer ist Hr.
Herzer, den wir im Kiosk antrafen. – Auf dem Burggelände finden von Zeit zu Zeit auch
Ritterspiele statt.


5. Kapelle Lindenhäuschen: Wir haben die Etappe hier geteilt, um über Senheim mit dem ÖPNV
unser Quartier in Cochem zu erreichen.


Dies erwies sich - trotz Karte und Kompass - als schwierig, da die Wege teils zugewachsen, teils
von umgestürzten Bäumen blockiert waren.


In Senheim die Kirche St. Katherina besucht; Tafel mit Geschichte der Kirche im Vorraum. –
Weinmuseum: Telefon: 02673/4381. (Wer hier den Weg fortsetzt und das Judenwäldchen durchquert, muss bis Bullay durchhalten. Ein spätere Etappenteilung mit Abbruch in Grenderich ist nicht empfehlenswert, da dort kein ÖPNV-Anschluss.)


Anmerkung:


Wer die dritte Etappe mit einem Besuch von Cochem verbindet (ÖPNV-Anschluss nach/von
Karden, Beilstein, Senheim und Bullay), sollte sich dort die Kirche St. Martin und das Kloster
Ebernach anschauen.


St. Martin (02671-7417, ältester Teil au 15- Jh.): Festschrift „Oberlinger Orgel“ sowie Faltblatt zu
Geschichte und Ausstattung der Kirche am Schriftenstand. – Derzeit werden in einem Kirchenflügel neue
Fenster installiert. Vorab-Darstellung und Erläuterung auf Tafeln im Eingangsbereich.


Kloster Ebernach mit Klosterkirche Maria Himmelfahrt: In Seitenkapelle 600 Jahre altes Gnadenbild.
Dessen Geschichte und Erläuterung zu der Tarbernakelwand des Künstlers Klaus Balke (Auszug aus
Ebernacher Zeitung , Mai 2001) sowie die Kurzchronik des Klosters auf Tafeln im Kirchenvorraum.

Lahn-Camino Weilburg

 

Weilburg mausert sich am Jakobsweg. Manchmal kam ich mir wie ein Rufer in der Wüste vor, wenn ich das katholische Pfarramt und die Redaktion des Weilburger Tageblatts mit Artikelwünschen und Leserbriefen bombardiert habe.

Nachdem das Hotel Weilburg an der Frankfurter Straße als Pilgerherberge gewonnen werden konnte (mit einem ordentlichen Preisnachlass für Pilger mit Pilgerausweis), stehen nun neue Dinge an.

1. Es gibt in Weilburg jetzt gleich zwei Stempelstellen. Während der Öffnungszeiten der Touristen-Information in der Mauerstraße 6-8 können Sie dort einen Stempelabdruck für Ihren Pilgerpass erhalten. Und im Erbstollen 2 neben dem Städtischen Bauhof ist ein Jakobsweg-Stempel angebracht, zu dem Sie Tag und Nacht Zugang haben. Hinweisschilder sind in der Planung, die am Kalvarienberg auf beide Stempelstellen hinweisen werden.

2. Es laufen Planungen zur Errichtung einer Jakobsstele und einer Informationstafel am König-Konrad-Platz vor dem Landtor.

Damit ist Weilburg endlich im Kreis der Städte am Jakobsweg angekommen. Wenn es auch keine historischen Dokumente mehr gibt, ist doch sehr wahrscheinlich, dass die Pilger entweder im Johanniterkloster an der Wallfahrtsstätte Pfannstiel oder im St. Walpurgisstift/St. Andreasstift in der Nähe des Weilburger Schlosses Station gemacht haben.

Heute gibt es dieses Obdach im Erbstollen 2 bei Familie Strommen-Schäfer, über das Katholische Pfarramt Heilig Kreuz in der Frankfurter Straße und bei Familie Brandies im Hotel Weilburg zum speziellen Pilgerpreis.

Zwei Dinge wünsche ich mir für Weilburg noch:

* Ein spezielles Pilgermenü zum Pilgerpreis in einer der gemütlichen Gaststätten in der Weilburger Altstadt

* Eine Pilgerwanderung aller interessierten Weilburger auf dem Lahn-Camino bis nach Lahnstein oder noch weiter

Lust zum Mitmachen? Dann rufen Sie mich einfach an unter 06471-507959.

Zugriffszahlen auf Rekordniveau

 

Reisserische Überschrift – aber mit einem stolzmachenden Hintergrund:

Nach der Sommerpause sind die Zugriffszahlen auf meiner Blogseite auf Rekordhöhe. Alleine heute vormittag waren 644 Besucher zwischen 00:00 Uhr und 11:35 Uhr auf den Seiten unter www.xschaefer.de.

Das Thema Pilgern ist aktueller denn je – auch noch im Jahre 3 nach Kerkeling.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Weg und

Ultreya, ultreya et sus eia, deus adjuva nos.

Bei www.jakobsweg-in-deutschland.de geht es weiter auf dem Mosel-Camino

 

Der interessante und spannende Bericht über die Pilgerreise von Wolfgang Scholz und seinem Sohn Christian geht in eine neue Runde. Jetzt ist er an der Mosel unterwegs.

Die Berichte und die wunderschönen Fotos finden Sie unter www.jakobsweg-in-deutschland.de.

Auch am Lahn-Camino tut sich was:

 

Hallo Herr Schäfer,

zusammen mit Beate Steger arbeite ich an einer deutschlandweiten Übersicht der wichtigsten Jakobswege mit Karten, Bildern, GPS-Tracks, Hinweisen auf Pilgerführer und andere Informationen, siehe www.deutsche-jakobswege.de.

Wir würden gerne den Lahn-Camino in die Übersicht aufnehmen. Dazu einige Fragen:

Ist der Weg gekennzeichnet?

Gibt es GPS-Tracks für den Weg oder eine genaue Karte mit dem eingezeichneten Verlauf?

Ist eine Verbindung von Marburg bis Limburg geplant?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Pilgergrüßen

Hans-Jörg Bahmüller

Petristr. 15, 71364 Winnenden

Tel. 07195-8569

www.deutsche-jakobswege.de

www.jw-bw.de

www.occa.de

 

Hallo Herr Schäfer,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und die ausführlichen Antworten.  

Wir werden die Wege entsprechend aufnehmen.

Herzliche Grüße

Hans-Jörg Bahmüller

 

Meine Antwort:

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: kajoschaefer@hotmail.de [mailto:kajoschaefer@hotmail.de]
Gesendet: Montag, 14. September 2009 18:52
An: Hans-Jörg Bahmüller
Betreff: Re: Lahn-Camino

Hallo, Herr Bahmüller, ganz kurz, weil ich im Moment aus Schottland wiederkomme. Weitere Fragen gerne, wenn ich ab morgen Luft geholt habe.

Ja, der Lahn-Camino läuft auf der linken Lahnseite von Wetzlar bis Lahnstein und ist durchgehend markiert.

Ja, es gibt GPS-Tracks - aber dafür geben Sie mir bitte ein wenig Zeit.

Von Marburg nach Wetzlar ist derzeit keine Anbindung geplant, die Strecke ist aber gut als Elisabethpfad gekennzeichnet und deshalb gut zu gehen.

Ab Diez ist der Weg in die Karten des GeoAmtes Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Marburg - Wetzlar - Führer für den Elisabethpfad (über den Elisabethpfadverein Marburg)

Wetzlar - Lahnstein - Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein - Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino

Via Jutlandica (Flensburg-Glückstadt), Rhein-Camino (Neuss - Koblenz, ist derzeit von Neuss bis Köln markiert, Weiterführung ist vom LVR Rheinland geplant), Mosel-Camino (Koblenz-Trier) sind alle markiert, wenn Sie weitere Angaben brauchen, einfach noch einmal melden.

Schöne Grüße, Ihr Karl-Josef Schäfer

Diese eMail sendet Ihnen Karl-Josef Schäfer, Autor der Pilgerwanderführer-Reihe. Band 1: Schäfer, Karl-Josef "Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein - Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino", ISBN 978-3833494758, 116 Seiten, 9,95 Euro. Band 2: Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang "Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier - Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino", ISBN 3833498889, 220 Seiten, 14,95 Euro. Band 3: Schäfer, Karl-Josef "Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe - Ein Pilgerwanderführer für die Via Jutlandica", ISBN 978-3833491290, 120 Seiten, 9,95 Euro. Band 4: Schäfer, Karl-Josef  "Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels - Der Pilgerwanderführer für den Rhein-Camino Teil 1", ISBN 978-3837019612, 160 Seiten, 12,95 Euro

Nochmal Mosel-Camino

 

Der Pfarrer von Osann-Monzel teilt uns eine Aktualisierung mit:

 

Hinweis zu MoselCamino 2007, S.110

statt

pfarramt.osann (at) freenet.de

muss es richtig heißen:

pfarramt.osann (at) web.de

MfG

Thomas Schneider

Thomas Schneider,Pfr.
Bernkasteler Str. 52
54518 Osann-Monzel

Und hier der Bericht vom Mosel-Camino

 

Bitte beachten Sie, dass die Urheberrechte und das geistige Eigentum beim Autor liegen. Einen Kontakt stelle ich gerne her.

 

Der Mosel-Camino
von Koblenz nach Trier


Seit Sommer 2008 ist der Pilgerweg nach Santiago de Copostela auf der ca. 180 km langen Teilstrecke von Koblenz-Stolzenfels nach Trier als sogenannter "Mosel-Camino" ausgeschildert. Die gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund, mit ihren als Pfeil gedachten zusammen laufenden Rippen, weist dem Pilger die Wegrichtung.


Mit diesem Lückenschluss entlang der Mosel besteht nun die Möglichkeit, in Ost-West-Richtung über den Elisabethpfad II (Eisenach-Marburg) und den Lahn-Camino (Marburg-Lahnstein) zunächst nach Trier zum Grab des Apostels Matthias und dann weiter nach Santiago de Compostela zum Grab des Apostels Jakobus zu pilgern.


Die Route:


Koblenz-Stolzenfels - Waldesch - Hünenfeld - Naßheck - Dreifaltigkeitskirche Bleidenberg (Gemarkung Oberfell) – Alken (1. Etappe = ca. 23 km) - Löf - Hatzenport - Lasserg - Burg Eltz - Treis-Karden (2.Etappe = ca. 19 km) - Kloster Engelport - Beilstein - Kapelle Lindenhäuschen (Gemarkung Grenderich) – Bullay (3. Etappe = ca. 26 km) - Marienburg -Zell-Kaimt - Zell - Bummkopf - Enkirch - Starkenburg - Traben-Trarbach (4. Etappe = ca. 25 km)- Bernkastel-Kues - Lieser - (Osann-)Monzel (5. Etappe = ca. 24 km) - Minheimer Schutzhütte - Klausen - Krames – Klüsserath (6. Etappe = ca. 21 km) - Ensch - Schweich (7. Etappe = ca. 19 km) - Trier-Quint -Trier-Ehrang - Trier-Biewer - Trier (St. Matthias) (8. Etappe = ca. 22 km).

Literatur:    Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier
    von  Karl-Josef Schäfer und Wolfgang Welter
    ISBN-13: 978-3833498886; 2007
    Empfehlung: 8 Etappen

„Unser“ Mosel-Camino, von dem mir im September 2008 in Santiago de Compostela ein Ehepaar aus Hachenburg/Westerwald, berichtet hatte.


Etappe 1: von Stolzenfels  nach Wierschem


20.7.09    Stolzenfels bis Waldesch:     → wunderschöner Pilgerweg (Merkurtempel…)

Waldesch bis Naßheck    →Weg parallel zur Bundesstraße nutzen

Naßheck    → wird von der Hunsrückhöhenstraße aus kommend durch Naßheck gegangen, kurz vor dem Ortsende nach links, um die Autobahn-Fußgänger-Brücke nutzen zu können.

Naßheck bis Burg Thurant    → wunderschöner Pilgerweg; auf die Wegweiser achten! Irreführende Beschilderung!

Alken, Löf, Hatzenport…    → vom Hunsrück geht es über die Moselbrücke in die Eifel
→ interessante Wasserstandsanzeiger; die Hochwasser nehmen auch an der Mosel in den letzten Jahren deutlich zu…
→ sehr schöner Aufstieg nach Lasserg; alternativ den Weinbergsweg entlang der Bahnstrecke nach Moselkern nutzen.
In Lasserg gibt´s keine Einkaufsmöglichkeit und auch keine Unterkunft. Eine freundliche ältere Dame hat uns aber eine Flasche Wasser und etwas Saft gereicht für ein Vater unser… In den kleinen Ortschaften lohnen sich offensichtlich finanziell weder kleine Geschäfte noch Gasthäuser noch ein eigener Pfarrer... Trotzdem wäre eine Anlaufstelle für Pilger äußerst wichtig….., wenn Pilger in diesen Ortschaften willkommen sein sollen.  Nach dem wunderschönen Aufstieg ist der Pilger durstig und müde….

Lasserg nach Wierschem    → die erste Gasstätte in Wierschem hatte geschlossen. Der Landgasthof Neuhof (Fam. Wolff; 02605/569) am Ortsende hat uns trotz Ruhetag Übernachtung und Frühstück bereit gestellt. Sehr ruhig; gutes Frühstück! Nette Familie!


Etappe 2: von Wierschem zum Kloster Engelport

21.7.09    Wierschem zur Burg Eltz    → direkt hinter dem Landgasthof Neuhof in den Wald und am Ende des Waldes rechts halten, vorbei an einem sehr idyllischen alten Bauernhof, der sich hervorragend für ein Altenheim direkt am Camino eignen würde (die Menschen hätten hier Ruhe, aber auch den direkten Draht zur Bevölkerung, da hier der Weg zur Burg Eltz vorbei führt).

Burg Eltz    → wohl die einzige –sehenswerte - Burg in Deutschland, die trotz der Errichtung einer Trutzburg nie zerstört worden ist. Herrlicher Pilgerweg bis Karden, der gut markiert ist.

Karden nach Treis    → hier geht´s wieder über die Mosel. Diesmal von der Eifel in den Hunsrück! In Treis gibt´s ein schönes kleines Schwimmbad, das zu einer kleinen Rast einlädt.
Treis zum Kloster Engelport    → wunderschöner Pilgerweg durchs Flaumbachtal. Hier wurde 1945 der letzte Lachs (Salm) gefangen. Die verbleibende Weckstrecke wird hier einige male in Stunden angegeben, was früher üblich und heute nostalgisch wertvoll, aufgrund der unterschiedlichen individuellen Pilgergeschwindigkeit  aber irreführend ist.

Kloster Engelport    → sehr idyllisch gelegenes Kloster, dessen Ursprünge bis ins 11. Jhr. zurückreichen. Gute Unterkunft und der Gelegenheit an den Messen sowie am Abendessen und Frühstück teilzunehmen. Bruder Josef „betreut“ einen gepflegten –sehenswerten - Kräuter-Garten. Aber auch das Kloster selbst hat seine Sehenswürdigkeiten. Ein alter Steinsarg im Hof, eine Grotte, geschnitzte Innentreppe….
→ bis Ende der 50er Jahre wurde hier noch Strom aus Wasserkraft erzeugt..; vielleicht wird das kleine Wasserkraftwerk im Zuge des immer wichtiger werdenden nachhaltigen Wirtschaftens wieder in Betrieb genommen; regionale Unterstützung gibt es bestimmt….

Etappe 3: vom Kloster Engelport zur Marienburg


22.7.09    Engelport - Beilstein    → wunderschöner Pilgerweg durch den Wald
→ Wegweiser nicht eindeutig; umgestürzte Bäume lagen auf dem Pilger-Weg
→ Frau Petra Arens, Kellnerin im Kloster-Café hat uns gleich als Pilger erkannt und den Stempel des Kath. Pfarramtes mitgebracht. Wunderschöne Aussicht auf die Mosel. Die Wegmarkierung nach Grenderich genau beachten; hier haben wir uns verlaufen, da offensichtlich einige Markierungen gefehlt hatten…

Grenderich    → schöner Ort auf dem Plateau, der nicht auf Pilger eingestellt ist. Die Dorfschänke öffnet erst um 17 Uhr; keine Einkaufsmöglichkeit; Getränke-Großhändler am Ortsende (nahe Sportplatz); der Pfarrer betreut 18 Gemeinden… unglaublich!!! Wegmarkierung ab dem Sportplatz fehlt. Wir sind deshalb nicht in Bullay sondern in Zell angekommen, um von dort zurück über die Brücke von Bullay nach Alf zur Marienburg zu gelangen.

Marienburg    → gute Unterkunft; Abendessen und Frühstück ebenfalls.
→ wunderschöne Aussicht auf die Moselschleife(n)

Etappe 4: von der Marienburg nach Kesten

23.7.09    Kaimt    → Abstieg ist bis zum Wald eindeutig; dann vorbei an mehreren Weggabelungen, die nicht markiert sind; die Benutzung der Bundesstraße ist recht gefährlich und nicht zu empfehlen!
Fußgänger-Brücke nach Zell    → schöne Foto-Motive von der Brücke aus…

Notenau, Enkirch

Traben-Trarbach    → Von Zell aus „über den Berg…“; von Zell aus könnte auch ein Schiff nach Traben-Trarbach genommen werden….

Bernkastel-Kues    → wir sind von Traben-Trarbach mit dem Schiff nach Ürzig und dem Kloster Machern, weil ein Onkel während des III. Reiches in Ürzig eine Gastwirtschaft hatte. In Kues haben wir einen eindrucksvollen Mosel-Wasserstands-Anzeiger fotografiert.

Kesten    → Der Weg über Lieser ist recht angenehm zu laufen.
→ Vor Kesten ist eine alte römische Kelteranlage zu sehen.
→ Monzel und Kesten sind vom Weinbergsweg aus zu sehen, leider gibt es keine entsprechenden Hinweise
→ Kesten ist ein sehr schöner kleiner Weinort, den wir bevorzugt hatten, weil uns ein Gewitter überraschte.
→ Äußerst nette Aufnahme im Weingut Peter Junk, das gleichzeitig Touristen-Info-Stelle ist (06535/523)

Etappe 5: von Kesten nach Trier

24.7.09    Monzel    → von Kesten geht´s den Berg rauf nach Monzel; Herr Junk sagte uns, dass wir es von Kesten nach Trier an einem Tag schaffen würden… Die Wegmarkierung aus Monzel heraus ist nicht eindeutig… Achtung!

Klausen    → schöner besinnlicher Ort, in dem ein großes Kloster zum Verkauf steht. Gut organisiertes Pfarramt

Klüsserath    → verlassen des Waldes in die Weinberge; Wegweiser nach rechts und dann erreicht der Pilger eine Weggabelung ohne einen entsprechenden Hinweis….. An manschen Stellen könnten zur besseren Orientierung gelbe Pfeile auf den Teerweg oder an eine Weinbergsmauer… gespritzt werden…
→ Touristen-Information öffnet erst um 15 Uhr; Gastwirtschaft in der Nähe schließt um 14 Uhr; gutes Essen am Camping-Platz.

Trier    → die letzten 13 km sind wir mit dem Bus gefahren, da die Strecke nicht sonderlich einladend gewesen ist. Dafür sind wir dann vom Bahnhof in die Altstadt. Bahnhof und Theodor-Heuss-Allee bis zur Porta Nigra sind wohl ein kleiner „Brennpunkt“ in Trier.

→ Stempel von der Touristen-Info, der Jakobus-Bruderschaft und dem Dom haben wir erhalten.
→ Trier ist die älteste Stadt Deutschlands; der Heilige Rock und das Grab des Apostels Matthias sind hier!

Da wir einige zusätzliche Sehenswürdigkeiten angelaufen sind, sind wir gut und gerne 200 km in gut 5 Tagen gepilgert. Mein Neffe Matthias war abends dann doch froh, als wir einen der letzten Züge nach Kobern-Gondorf genommen haben, wo wir von seinem Vater abgeholt wurden.

Zwei junge Damen aus Luxemburg haben wohl beobachtet, als wir unser Ticket (Rheinland-Pfalz-Ticket der Bahn für bis zu 5 Personen) gekauft haben. Im Zug haben Sie uns dann angesprochen, ob sie auf unserem Ticket mitreisen dürften, was wir zugelassen haben. Die beiden waren noch keine 16 Jahre alt und auf dem Weg zum Punker Treffen bei Rostock. In Warenmünde haben wir die beiden dann sowohl am Kirchplatz vor dem Edeka Neuhof als auch an der Strandpromenade wiedergetroffen.

Habe sehr viele Menschen kennengelernt, die spätestens ab dem magischen Alter von 50 Jahren einen sinnvollen Weg suchen, um über sich selbst und das „Danach“ nachzudenken und um die verbleibende eigene Lebens-Zeit sowie das selbsterworbene eigene kleinere oder größere Vermögen sinnvoll im Sinne der Schöpfung einzusetzen. Diese Menschen sind oftmals von unserem gelebten Wirtschaftssystem enttäuscht, in dem die sogenannte Elite „gefühlt“ eher eigene Interessen als die Interessen der Bevölkerung sowie der Natur/des Klimas verfolgt. Die Gemeinschaft ist aufgrund des zunehmenden individuellen  Egoismus  auf dem Weg, zu  zerbrechen… Vor diesem Hintergrund sind Initiativen wie

→     GOGREEN-Programms der Deutschen Post AG
→    Null-Emissions-Landkreis Cochem – Zell (heute schon werden 100% des Stromverbrauchs des Landkreises aus eigenen Erneuerbaren Energien für die rund 65.000 BürgerInnen hergestellt) bis 2020 soll ein Null-Emissions-Landkreis entstehen
→ Wir bauen auf die Energie der Zukunft (www.verantwortung.aldi-sued.de); Aldi Süd hat bereits 729.358 m² Photo-Voltaik auf den Dächern seiner Filialen und Logistikzentren installiert!
→ Koblenz wird Solarstadt

äußerst wichtige – Mut machende – Leuchtturm-Projekte, die der jüngeren Generation Hoffnung auf eine lebens- und liebenswerte Zukunft geben. Es entsteht sehr sehr viel – unterstützen wir alle im Rahmen unserer Möglichkeiten ein nachhaltiges Denken und Handeln in Europa und auf der ganzen Welt.

Auf den Höhen von Eifel und Hunsrück haben wir viele Windkraftanlagen gesehen und in einigen Gemeinden sind bereits deutlich wahrnehmbare Kapazitäten an Photo-Voltaik (Strom-Erzeugung durch die Sonne u.a. in Lay, Alken, Lasserg, …) und Thermie (Warmwasser + Heizungsunterstützung durch die Sonne) entstanden… Auch Biogas scheint sich in der überwiegend landwirtschaftlich strukturierten Region durchzusetzen…

Die Erneuerbaren Energien sind neben der Energie-Einsparung und einer höheren Energie-Effizienz die tragende Säule unserer künftigen Energie-Beschaffung (Deutschland ist heute noch gut 70 % importlastig!!), zumal Deutschland international eine herausragende Spitzenposition, die von hochmotivierten Ingenieuren, begnadeten Tüftlern, vorausschauenden Politikern und Unternehmen erst ermöglicht worden ist, inne hat. Einige Banken (www.gls-bank.de; www.dkb-bank.de; www.umweltbank.de sowie zahlreiche Sparkassen und Raiffeisenbanken/Volksbanken) haben sich bereits sehr früh um den Aufbau der für die Finanzierung Erneuerbarer Energien nötigen Branchen-Kompetenz verdient gemacht. Aber auch Verbände wie der Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz (Schwerpunkt: Geothermie), haben sich für die Förderung der Erneuerbaren Energien eingesetzt.

Darüber hinaus werden Projekte in anderen Ländern (z.B. in Tansania durch die Fa. Prokon (www.prokon.net) gefördert, um aus der anspruchlosen Energiepflanze Jatropha Pflanzenöl alternativ zum Diesel als Kraftstoff auf unwirtschaftlichen Flächen herzustellen. Werden dort die vielen Kleinbauern nicht enteignet, sondern bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen unterstützt, so kann auch dort bescheidener Wohlstand entstehen und zur Energiesicherheit sowie etwas mehr Frieden auf dieser Welt beigetragen werden.

Empfehlungen:    → Tourismus-Informationen der Mosel-Regionen sollten untereinander stärker zusammenarbeiten
→ Gemeinden am Camino sollten eine am Tage stets erreichbare „Anlaufstelle“ haben (Handy-Nr. z.B. an der Kirche hinterlegen).
→ teilweise ist der Camino denkbar schlecht markiert; versch. Wegführungen
→ nahtlose Entfernungsangaben der einzelnen Stationen für den Camino (s. Conrad Stein Pilgerführer) aufnehmen
→ die meisten von uns angesprochenen Menschen in den verschiedenen Gemeinden haben noch nichts vom Mosel-Camino gehört
→ konnte keine zusammenhängende Landkarte erhalten (ganz tolle Wanderkarten über www.traumpfade.de, die genutzt werden könnten)
→ „leichten Pilger-Führer“ mit guter Karte anbieten
→ „in der Fläche“ sinkt das Dienstleistungsangebot rapide; in einigen Gemeinden gab es keine Einkaufsmöglichkeiten; Gasthäuser haben erst ab 17 Uhr geöffnet oder es gab keine (Lasserg)
→ Pfarrämter waren fast ausnahmslos geschlossen; die Stempel könnten entweder in der Kirche liegen oder in einem nahen Restaurant
→ Pilgerbrief zum Heiligen Rock (bzw. dem Dom), dem Grab des Apostels Matthias oder…. nach Trier anbieten

Der Mosel-Camino ist ein Erlebnis……: für jeden! Je mehr Menschen unterschiedlichster Herkunft sich hier finden, miteinander reden und somit austauschen, um so eher setzen sich sehr gute Ansätze dauerhaft durch.

Mosel-Camino

Noch eine Zuschrift, die ich besonders gerne veröffentliche:

 

Mosel-Camino – Ein Jakobsweg von Kobelnz-Stolzenfels nach Trier – Buen Camino!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 20.7. bis zum 24.7. (abends Ankunft in Trier) bin ich mit meinem Neffen den Mosel-Camino gepilgert, nachdem ich im vergangenen Jahr von Pau/Frankreich über den Somport-Pass, Jaca, Puente la Reina, Logrono, bis Santiago de Compostela und von dort nach Muxia und Finesterre gepilgert bin.

Der Mosel-Camino - der erst vor gut einem Jahr unter Mithilfe vieler ehrenamtlich Tätiger ausgeschildert wurde - ist wunderschön und nur zu empfehlen; er sollte viel stärker in das Bewusstsein der Menschen in Europa gebracht werden!

Den Pilger-Führer für den Mosel-Camino auszuarbeiten und zu publizieren, war eine sehr gute Idee, die sehr viel Arbeit gemacht hat, die ihrer Anerkennung bedarf . Den Herren Schäfer und Welter sei Dank für die vielen interessanten Hinweise, Erläuterungen und die geschichtlichen Hintergründe. Für den "Durchzugspilger" nach Santiago de Compostela ist aber eine platz- und gewichtschonendere Ausgabe mit gutem Karten-Material erforderlich, wie es die Pilgerführer aus dem Conrad Stein Verlag zeigen.

Leider ist der Pilgerweg des Mosel-Camino an Weggabelungen oft recht schlecht gekennzeichnet, so dass sich der Pilger oftmals "verläuft". Irreführend sind die unterschiedlichen km-Angaben, wenn sich verschiedene Rundwege kreuzen. Dies ist z.B. vor Alken und bei Hatzenport der Fall. Eindeutige km-Angaben für Teilstrecken wären insbesondere für ältere PilgerInnen eine wichtige Orientierungshilfe. Die wenigsten "Einheimischen" (leider auch die Bedienungen in den Lokalitäten) kennen diesen Mosel-Camino und ich habe anläßlich meiner Vorbereitung keine vernünftige Wanderkarte des Mosel-Caminos im Internet oder einer Buchhandlung gefunden.

Für mich als Pilger ist es völlig unverständlich, warum es in etlichen Gemeinden oftmals weder eine Einkaufs- noch eine Unterkunftsmöglichkeit gibt. Wer z.B. den langen Weg nach Lasserg den Berg hoch gepilgert ist, um festzustellen, dass es in dieser Gemeinde weder ein kleines Geschäft noch eine offene Kirche oder eine Unterkunft gibt, ist dann doch sehr enttäuscht (vielleicht sollte man den Pilgern empfehlen, den Weinbergsweg entlang der Mosel nach Moselkern zu pilgern, was dann z.B. der Gemeinde Wierschem abträglich wäre). Die Gemeinde Grenderich ist auch so ein Beispiel (die Dorfschänke öffnet erst ab 17 Uhr; es gibt am Ende der Hauptstraße, direkt vor dem Sportplatz, aber etwas bei einem Getränke - Großhändler zum Trinken zu kaufen). Wäre es nicht möglich, in solchen Gemeinden eine Anlaufstelle für Pilger (ggfs. in Abstimmung unter den Kirchen, den Touristen-Info-Zentren, Gastwirtschaften... entsprechend den örtlichen Gegebenheiten) einzurichten? Dort könnten dann auch die (Kirchen-)Stempel für den Pilgerbrief bereitgehalten werden. Bestens geregelt war´s z.B. im Kloster Engelport oder in Beilstein oder in Kesten oder....

Die uns begegneten Menschen waren überaus nett und hilfsbereit; sie haben es verdient, ein klein wenig mehr Wohlstand in diese Gemeinden zu bekommen. Hierzu hilft es aber nicht, nur einige "Traumpfade" auszuweisen, sondern der Strom der Pilger sollte für diese wunderschöne Mosel-Region gewonnen werden. Wer den Mosel-Camino einmal gepilgert ist, der wird wieder an die Mosel kommen..... zumal dort für jeden Erholungs- oder sportliche Aktivitäten suchenden alles geboten wird....

Eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen den Kirchen(-gemeinden), den Verbandsgemeinden und Kreisen würde - wie insbesondere auf dem Camino Frances in Spanien - etlichen Familien abseits der Haupt-Touristen-Zentren ein bescheidenes - eigenes - Einkommen sichern helfen.

Die EU würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Ausbau und die Instandhaltung des Mosel-Camino fördern. Hierzu ist es aber erforderlich, dass eine "Zentral-Stelle" Ansprechpartner der EU ist. Vielleicht wäre es in überregionaler Zusammenarbeit auch möglich, Mittel für den Ausbau eines Fahrrad-Caminos von Koblenz bis Trier zu bekommen. Auf dieser Strecke gibt es noch einige recht gefährliche Wegstrecken an der Mosel (z.B. von Moselweiß über Lay bis zur Dieblicher Brücke), auf denen äußerst sinnvoll auch für die dortige Bevölkerung Fahrradwege angelegt werden könnten.

Einige der Unterkünfte/Anlaufstellen könnten als ressourcenschonende Beispiele für ein nachhaltigeres Wirtschaften des Menschen ausgebaut und entsprechend dargestellt werden. Der Umweltbahnhof in Bullay ist ein solcher Ansatz! Aber auch der Kräutergarten von Bruder Josef im Kloster Engelport gibt dem aufmerksamen Pilger wichtige Anregungen für ein selbstbestimmteres, verantwortungsvolles Leben.

Eine Pilger-Urkunde in Trier wäre Ansporn, den gesamten Mosel-Camino zu pilgern und würde PilgerInnen, die sich einen der Jakobswege in Spanien nicht mehr zutrauen, eine sinnvolle Pilgerschaft im eigenen Land ermöglichen.

Habe dieser Mail einen Pilger-Kurz-Bericht über den Mosel Camino beigefügt, dem weitere Einzelheiten entnommen werden können.

In der Hoffnung, dass diese Mail die/den eine(n) oder andere(n) politisch Verantwortliche(n) mit Engagement für den Jakobsweg an der Mosel erreicht, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

P.S.: Es gehr mir nicht darum, besserwisserisch kleine Anlaufproblemchen zu beschreiben, sondern die sehr gute Idee, den Mosel-Camino einzurichten und die beginnende Popularität des Mosel-Camino sinnvoll zu beschleunigen.

Ein Bericht von den spanischen Jakobswegen

 

Vielen, vielen Dank für den Bericht, den ich gerne in den nächsten Tagen anonymisiert hier veröffentliche. Bitte beachten Sie, dass Tagebuch und die vielen Tipps geistiges Eigentum des Autors sind und eine Verwendung nur mit seiner Erlaubnis gestattet ist. Einen Kontakt zu ihm stelle ich gerne her.

 

Sehr geehrter Herr Schäfer,

hier noch mein Bericht vom vergangenen Jahr z.K.

VG

Ihr

 

----- Original Message -----

From:

To:

Sent: Sunday, November 30, 2008 2:49 PM

Subject: Camino - und - schon jetzt ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest

Liebe Frau

beigefügt erhalten Sie meinen versprochenen persönlichen Bericht über den Jakobsweg. Für mich ist der Camino eine einzige "Offenbarung". Jede(r) Pilger(in) zieht die Menschen an, die sie/er braucht. Ich hatte wundervolle Begegnungen und mit den wichtigsten Menschen stehe ich nach wie vor in regelmäßigem Kontakt.

Eine Pilgerschaft zu einer der größten Wallfahrtstätten der Christenheit - Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela - war einstmals aufwändiger als heute und dazu noch sehr gefährlich, obwohl die Pilger, die ein von weitem sichtbares Pilgerzeichen trugen, durch den Pilgerfrieden geschützt waren.

Unsere nächste Generation zahlt für die Fehler der abgehobenen Politiker und Wirtschaftsführer, die sich gottgleich fühl(t)en und entsprechend darstell(t)en, aber nichts für das Volk/die Belegschaft bewegt haben. Ein sinnvolles Korrelativ aufzubauen und lange zu bewahren ist äußerst schwierig; die Masse der Menschen lernt einfach nichts auch gar nichts aus der Geschichte.

Dabei wird nichts so sehr gefürchtet wie die Meinung unabhängiger Menschen, weshalb wir mehr für unsere Unabhängigkeit tun sollten. Die Unabhängigkeit setzt aber Bescheidenheit voraus, wofür viele Menschen nicht bereit sind. Somit versklaven sie sich über ihre Bedürfnisse selbst.

Auf dem Jakobsweg würde so mancher Egomane lernen, dass nur das wichtig ist, was er/sie tragen kann. Somit würde jeder unnötige Ballast vermieden.

Von Herzen wünsche ich Ihnen ruhige besinnliche Stunden, um bald - Weihnachten steht ja vor der Tür - innere Einkehr halten zu können.

Ihr 

Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

 

Hier eine kritische Rückmeldung zur Via Jutlandica. Vielen herzlichen Dank dafür. Bitte wieder von unten nach oben lesen:

 

Lieber Herr Schäfer,

da ist mir ja ein Ding passiert, darum zuerst große Entschuldigung für die Namensverwechselung, Pardon.

Kritik ja, aber nicht vernichtend, schon garnicht gegen den inaltlichen Text Ihres Buches.

Meine Kritik bezieht sich auf Äußerlichkeiten. Ein Buch spricht mich auch optisch an und da spielt die "Fassade" doch eine erhebliche Rolle.

Man nimmt es in die Hand blättert und möchte sich auf der Rückseite des Einbandes/Deckels über den Inhalt informieren.

Hier begann für mich das Dilemma. Ein Druckbild in Miniaturschrift und einer ungenügend kontrastreichen Farbkombination. Hier der Einsatz einer

"optischen Lesehilfe", eine Lupe. Keine Chance, wir (nicht nur ich) konnten den Text nicht lesen, dies ist mein Problem und Krtikpunkt.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass hier kein Einfluss auf die Gestaltung des Buches bein Verlag möglich ist.

Noch zu den Bildern, hier Nr.30, es ist wenig bis garnicht  aussagekräftig, grau in grau mit geringsten Abstufungen an der Horizontlinie 

Ein typischer Elbblick ??

Ich hoffe doch, Sie verstehen meine Anmerkungen richtig und können sie zuordnen., viel Erfolg weiterhin.

Doch noch einmal die Frage, was steht auf der Rückseite?

Allea Gute und Grüße von der Elbe.

 

----- Original Message -----

From: Karl-Josef Schäfer

To:

Sent: Wednesday, August 19, 2009 6:05 AM

Subject: Re: Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

Hallo, schönen guten Tag, Herr Röhrig, endlich einmal eine durch und durch vernichtende Kritik. Hat Ihnen denn der Inhalt gefallen? Und wer ist Herr Schröder, den Sie in Ihrer eMail ansprechen?

Ja, der Einband ist suboptimal. Leider habe ich da keinen Einfluss drauf, das kommt vom Verlag und die anderen Pilgerwanderführer sind in gleicher Aufmachung.

Über die Qualität der Fotos lässt sich auch nicht streiten. Da mögen Sie bitte einem Pilger verzeihen, der keine komplette Fotoausrüstung mitschleppen kann.

Diesen Satz verstehe ich nicht: "Auch besondere optische Hilfen führten zu keinem

Ergebnis Handelt es sich um Texte oder was gibt die Seite her ??" Könnten Sie mir auf die Sprünge helfen?

Schöne Grüße ins wunderschöne Hamburg, Ihr Karl-Josef Schäfer

From:

Sent: Monday, August 17, 2009 3:00 PM

To: via-jutlandica@xschaefer.de

Subject: Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

Hallo Autor, lieber Herr Schröder !!

Laut Vorspann, bitten Sie  um Tipps.

Es beginnt mit dem Finden des Buches im Regal, dies grenzt schon an ein kleines Wunder.

Ich halte die 2. Auflage in den Händen. Oder ist das Exemplar ein drastischer Fehldruck ?

Soweit bis hier. Aber: Wer das Layout für den Einband in der vorliegenden Form für 

das Buch gestaltet hat, muss wohl alles über Farbe, Kontrast und Schriftgrößet

ausser acht gelassen haben. Gemeint ist der Rücken und die Rückseite der Einbandes.

Wer soll das lesen können? Wirklich unzumutbar ! Auch besondere optische Hilfen führten zu keinem

Ergebnis Handelt es sich um Texte oder was gibt die Seite her ??

Ein weiterer Punkt: Mit den heutigen technischen Möglichkeiten (ohne großes Geld!), läßt sich auch mit s/w-Bildern 

eine gute Abbildung (Abbildung 30, Blick? über die Elbe) realisieren.

Mein Tipp für die Zukunft, hier sollt etwas geschehen

Mit freundlichen Grüßen

 

Hamburg

Noch ein paar Hinweise zum Mosel-Camino

 

Hallo Herr Schäfer,


mein Mann und ich waren letzte Woche von Koblenz-Stolzenfels nach Trier auf dem Mosel-Camino unterwegs.
Zunächst möchten wir uns für das schöne Buch und die guten Anleitungen bedanken. Wir haben uns sehr gut zurecht gefunden.


In Ihrem Buch bitten Sie um Rückmeldungen. Uns ist folgendes aufgefallen:


Aufstieg von Monzel aus, scharfe Rechtskurve im Weinberg. Hier steht die Muschel auf der falschen Seite. Wenn man die Markierung auf dem Boden übersieht (verschmutzt) erkennt man die Muschel erst, wenn man zurück schaut. Unser Vermieter sagte, dass sich hier viele Wanderer verlaufen und zurück kommen, um nach dem Weg zu fragen.


Ebenfalls auf dieser Strecke, etwas weiter als die Sitzgruppe aus Holz nach dem Aufstieg: Hier schaut die Muschel in die falsche Richtung.


Unterwegs haben wir mehrere Markierungen gesehen, an denen die Muschel entfernt war. Aber an der Form konnte man erkennen, dass dort mal eine Muschel gewesen sein muss.


Seite 73, Bullay nach Traben-Trarbach:


wir waren die gesamte Strecke innerhalb der Zeitangaben oder sogar etwas schneller. Aber auf dieser Strecke haben wir mehr als 5 Stunden gebraucht. U.E. die Zeitangabe auf 6 Stunden erhöhen, damit man eine Richtschnur wie bei den anderen Touren hat und sich auf die Angaben verlassen kann. Am Tag vorher werden 7 Stunden angegeben, wir haben 6 Stunden gebraucht. An den anderen Tagen trafen die Angaben in etwa zu.


Seite 81 im Buch:


Bummkopf, auf dem Plateau, vor dem Transformatenhaus, der Weg zeigt nach links, weil er befahren ist. Geradeaus geht ein bewachsener Wiesenweg. Dieser führt zum Transformatenhaus. Dort ist eine Markierung. Kann man aber erst sehen, wenn man davor steht, wegen Bewuchs. Man geht automatisch dem befahrenen Weg nach. In dieser Kurve sollte u.E. eine Markierung für "geradeaus" sein.


Seite 138: 5. Zeile, hier ist wohl Marta gemeint und nicht Maria.


Wenn gewünscht, können wir auch Angaben über die Übernachtungen machen. Wir hätten eine neue Empfehlung und eine aus dem Buch würden wir streichen, da die Betten unmöglich waren. Duschen war eine Katastrophe! Bad war am anderen Ende des Hauses. Alles Altbau und schmuddelig. Der Preis dafür war überteuert. Der Nachbar verlangt für ein neues Zimmer mit Bad sogar noch 2 EUR weniger.


Wenn Sie weitere Details wissen möchten, können Sie sich gerne melden. Ich rufe Sie auch zurück.


Sollten Sie etwas von diesen Angaben im Internet veröffentlichen wollen, können Sie das gerne tun. Bitte nennen Sie aber nicht unseren Namen und Adresse.


Viele Grüße

Via Jutlandica

 

Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe – Ein Pilgerwanderführer für die Via Jutlandica

Auch im hohen Norden tut sich etwas (bitte unten anfangen zu lesen):

 

Hallo Ka-Jo,


das ist ja eine prompte Reaktion aus dem weit entfernten Schottland, aber Internet überwindet jegliche Entfernung.
Besten Dank für Deine Information. Wir werden dann einfach losmarschieren (24.9.09)


Schöne Tage im hohen Norden, liebe Grüße
Deine
Eberhard und Petra
Ps.: Ein Erlebnis- und Reisebericht wírd dann zur gegebenen Zeit erfolgen.


"Karl-Josef Schäfer" <kajo@xschaefer.de> schrieb:

Hallo, Eberhard, es ist kein Problem, ohne Karte zu gehen. Ich bin gerade in Schottland - aber wenn noch irgendwelche Fragen sind, stehe ich gerne zur Verfügung.

Ultreya, guten Weg, Dein Ka-Jo Schäfer

 

Sent: Friday, September 11, 2009 1:16 PM

To: Karl-Josef Schaefer

Subject: Via Jutlandica


Sehr geehrter Herr Schäfer,
wir wollen am 26. September ds. Js. in Krusau die Pilgerschaft antreten auf der Via Jutlandica,
mit Ihrem Wanderführer in der Tasche.
Ist die Ausschilderung so gut und ausreichend, dass man ohne Wanderkarten das Ziel erreicht?
Oder sind die von Ihnen angegebenen Karten des Landesvermessungsamts Schleswig-Holstein notwendig?
Über eine kurze Antwort würden wir uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Traben-Trarbach und der wa(h)re Jakob – Veranstaltungshinweis

 

“Jakobswege in Deutschland – Traben-Trarbach und der wa(h)re Jakob” ist der Titel eines Vortrages am

20. Oktober 2009
19:00 Uhr
Haus des Gastes, Traben-Trarbach

Herzliche Einladung von der Touristen-Information Traben-Trarbach und mir (:-))

Mosel-Camino – wichtige Routenänderung

Es handelt sich um die letzte Etappe Schweich – Trier.

Auf Wunsch der Trierer Oberförsterin ist nun ein Stück im Bereich Trier-Ehrang/Wallenbachtal verlegt worden, so dass es sich nun schon früher mit dem Moselhöhenweg/Karl-Kaufmann-Weg 'vereinigt'.

 

image

Aus dem Cusanus-Stift in Bernkastel-Kues …

… erreichte Wolfgang Welter und mich folgende E-Mail zur Neuauflage des Pilgerwanderführers “Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Ein Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino”:

 

Lieber Herr Welter,

herzlichen Dank für den Pilgerführer, den Sie mir haben zukommen lassen. Er ist gut gelungen und findet hoffentlich viele Leser.

Herzliche Grüße, auch an Herrn Schäfer

Rückmeldung vom Mosel-Camino

Herzlichen Dank für diese Zuschrift, die mich heute vormittag erreicht hat.

Eines muss ich klarstellen: Das Forum, von dem in der E-Mail gesprochen wird, unterliegt nicht meiner Verantwortung. Es handelt sich um die ganz hervorragenden und von Kai Sendelbach betriebenen Foren auf der Internetseite www.fernwege.de.

Hallo Kajo,

vorgestern stieß ich auf das Fernwege-Forum und die Anfrage von Gabi/Zauberer zum Mosel-Camino.

Da ich kurz zuvor über meine Erfahrung auf den Etappen drei und vier ein Posting ins Forum-Romanum gesetzt hatte und es unnötig finde, identische Infos 2x ins Netz zustellen, wollte ich in Eurem Forum den Link veröffentlichen, um auch Gabi meine Informationen zukommen zu lassen.

(ehttp://www.forumromanum.de/member/forum/entry.user_193119.2.1108227654.mosel_camino-pilger.html)

Ich weiß nun nicht, ob ich was falsch gemacht habe; jedenfalls kann ich meinen Beitrag bei Euch (noch) nicht sehen.

Vielleicht dauert es aber auch etwas länger. Deshalb will ich das ganz nicht nochmals auf den Weg bringen; dann wäre die gleiche Info 2x hintereinander in Eurem Forum.

Wie in der Einleitung zu dem Forum-Romanum-Link schrieb, haben wir uns bei den Etappen an Eurem Wanderführer orientiert. Meine Infos habe ich bewusst als Ergänzung zu Eurem Buch zusammengestellt, seien es zusätzliche Informationen, Neuerungen (z.B. „Wanderweg der Lieder“) oder vorübergehend Wichtiges (Sturmschäden).

Wenn mein Link-Hinweis verloren gegangen ist, so stell ihn doch bitte nochmals ein und/oder verwende ihn für die Link-Verweise auf Deiner Home-Page.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn Du meine Hinweise in einer Neuauflage Eures Buches berücksichtigst.

Zur Ergänzung meines Forum-Beitrags hier noch ein paar Sätze über uns und unsere Erfahrungen:

Wir, meine Frau und ich, hatten in der Vergangenheit schon mehrfach in Enkirch und Cochem Kurzurlaube verbracht und dort jeweils eine Unterkunft gefunden, mit der wir sehr zufrieden waren.

Unabhängig davon haben wir mit einer größeren Gruppe in getrennten Tagesetappen (bislang) etwa die Hälfte des Rheinischen Caminos W-Beyenburg – AC absolviert.

Der Camino ist für uns der „Roter Faden“ für diverse Wanderungen, wobei wir uns spirituellen Erfahrungen aber nicht sperren würden. Sie sind allerdings bisher weitgehend ausgeblieben.

Dies mag zum einen daran liegen, dass wir den Weg auf die sanfte Tour gemacht haben, d. h. nur mit Tagesgepäck (abends jeweils Rückkehr nach Hause bzw. in unser „Basislager“). Außerdem sind wir meist nicht solche Strecken gegangen, dass wir an unsere körperlichen Grenzen gekommen wären.

Ein weiterer Grund hierfür ist, dass wir keinen anderen Pilgern begegnet sind. - Auch andere Wanderer haben wir, außerhalb von „Brennpunkten“ nur ganz vereinzelt getroffen.

Dies könnte vielleicht auf den davor liegenden Etappen anders werden. Zumindest haben wir den Eindruck gewonnen, dass man sich in Alken (dort werden wir nach derzeitiger Überlegung dann unser Basislager aufschlagen) ganz anders auf den Camino eingestellt hat als z. B. in Enkirch.

Als ich. in einem ersten Erkundungsschritt im Verkehrsverein von E. tel. nach dortigen Stempelstellen erkundigte, bekam ich zur Antwort, dass dort diese Frage noch niemals gestellt worden sei.

Deshalb nahm ich im Vorfeld Kontakt zu der ev. Pastorin von Enkirch auf, die mich urlaubsbedingt an ihren Kollegen in Trarbach verwies.

Erst vor Ort ergab sich bei einem Weinfest-Gottesdienst in Reil der Kontakt zu dem kath. Pastor von Traben-Trarbach und Umgebung.

Die Kommunikationsdaten der drei Stellen habe ich in meinem Forumsbeitrag festgehalten.

Wegen des Zusammenlegens der Pfarren zu Pfarrverbänden ist das Stempelsammeln oftmals schwierig. Trotz entsprechender Vorbereitung mussten wir vor Ort erfahren, dass es nicht immer so geklappt hat, wie wir es geplant und abgesprochen hatten.

Dennoch sind die Stempel in dem selbst gestalteten Pilgerpass für uns eine wertvolle Erinnerungsstütze und ein Ansporn, den Mosel-Camino zu komplettieren.

Buen Camino Wolf